Große Premiere bei der ING-DiBa-Talentsichtung - Das Teilnehmerfeld für das Finale ist nun komplett

Am vergangenen Wochenende fand das letzte von vier Vorturnieren des Nachwuchsprojektes „Talente mit Perspektive“ statt. Das vom Hauptsponsor des Deutschen Basketball Bundes, der ING-DiBa, unterstützte Projekt wurde zum ersten Mal in Ulm ausgetragen. Zu diesem Anlass gesellte sich auch DBB-Ehrenbundestrainer Bernd Röder dem Team aus Frank Menz (U20-Bundestrainer), Alan Ibrahimagic (U18-Bundestrainer), Harald Stein (U16-Bundestrainer) und Kay Blümel (U15-Bundestrainer) hinzu. Diese  Premiere ehrte auch der Vizepräsident für Jugend- und Schulsport vom Basketball-Verband Baden-Württemberg, Christian Dick, der die Veranstaltung an beiden Tagen besuchte.

Die aus den sieben Bundesländern angereisten 84 Jugendlichen wollten sich vor den Augen der Bundestrainer beweisen, um sich die harterkämpften Plätze beim Finalturnier dieses Projektes zu sichern, welches vom 10. – 12. April 2015 in Heidelberg terminiert ist.

Die frühzeitige Förderung der Talente ist die Leitidee dieses Projektes. Durch die Auswahl des ING-DiBa Perspektivkaders (12 Mädchen, 12 Jungen) in Heidelberg soll den Jugendlichen der Sprung in die Junioren-Nationalmannschaften erleichtert werden.

Bei der Eröffnungsrede wies Kay Blümel darauf hin, dass aus dem großen Talentepool leider nur 24 Spieler ausgewählt werden können. Er motivierte alle, das Bestmögliche an diesen zwei ereignisreichen Tagen zu geben. An diejenigen, die nicht in die enge Auswahl gewählt werden, appellierte er, nicht sofort den Mut zu verlieren, da solche Sichtungsturniere auch in den späteren Jahrgängen stattfinden werden. Nur deshalb sollen die Jugendliche, die sich noch am Anfang ihrer langen sportlichen Laufbahn befinden, den großen Traum Basketball-Profi zu werden nicht abschreiben. 

Die vielen mitgereisten Eltern, aber auch die Zuschauer bereiteten eine gute Stimmung in der Sporthalle Nord. Vor allem die Begegnung der beiden südlichen Landesverbände erwies sich als echtes Highlight für die Zuschauer. Bayern und Baden-Württemberg leisteten sich einen erbitterten Kampf und nutzten die Fehler des Konkurrenten ohne Gnade aus. Das Kopf-an-Kopf-Rennen ließ bis zum Abpfiff die Zuschauer gespannt warten, wer die Partie für sich entscheidet. Das Team von Nick Fischer (Bayern) hieß der glückliche Sieger im Süd-Duell gegen das Team von Landestrainer Alexander Schönhals aus Baden-Württemberg (49:48).

Am zweiten Tag ging es von der Leistung der Basketballer da weiter, wo sie am Vortag aufgehört hatten. Die erste Begegnung der Partie stand zwischen Thüringen und Sachsen-Anhalt an. Beide Teams hatten bislang keine Siege zu verbuchen, sodass der erste Sieg nun her sollte. Die Partie ging mit 49 zu 19 für Sachsen-Anhalt aus. Wieder schrieb Baden-Württemberg die nächsten Schlagzeilen, als es auf die SG Rheinland-Pfalz/ Saarland traf. Zu Beginn waren die Baden-Württemberger noch nicht ganz wach und gaben somit dem Gegner die Zeit zum Punkten. Zur Halbzeit gingen sie folglich mit einem Fünf-Punkte-Rückstand (13:18).  Nach der Halbzeitansprache des Trainers legte das Team zu. Wie auch zuvor in der Partie gegen die Bayern blieb diese Begegnung voller Spannung, bei der sich beide nichts nehmen ließen. Der glückliche Gewinner war am Ende aber das Baden-Württembergische Team, welches den Rückstand aufgeholt hatte und mit 42:38 das Spiel beendete.

Die beiden Teams, die bislang keine Niederlage auf ihrem Konto hatten, standen verdient im Finale gegeneinander. In den Anfangsminuten wurden die Hessen vom Team aus Bayern förmlich überrumpelt, sodass der Spielstand zwischenzeitlich 20:2 für die die Bayern war. Die Aufholjagd ließ nicht lange auf sich warten und die Hessen zeigten, dass sie verdient im Finale standen. Sie verkürzten den Abstand auf bis zu acht Punkten zur Halbzeit. Die zweite Halbzeit war lange Zeit ausgeglichen, da sich beide Teams wenig Fehler erlaubten. Am Ende konnten aber die Bayern ihre Führung bewahren und entschieden das Turnier mit 53:36 für sich.

Turnierergebnis:

1. Bayern

2. Hessen

3. Baden-Württemberg

4. SG Rheinland-Pfalz/Saarland

5. Sachsen

6. Sachsen-Anhalt

7. Thüringen

Direkt im Anschluss hatte das Quintett des Bundestrainer die schwierige Aufgabe 24 Spieler zu nominieren, die am Finalturnier in Heidelberg mit den ausgewählten Talenten teilnehmen werden.

Voller Spannung warteten die angereisten Zuschauer und Basketballer, bis Kay Blümel bei der Siegerehrung die 24 Nominierten für Heidelberg vorlas.

Regionalkader

Folgende 24 Spieler wurden für das Finalturnier in Heidelberg nominiert:

Team Ulm 1:

Jakob Kessler (DJK Bamberg), Len Adam Schoormann (SG Weiterstadt / BC Darmstadt), Steve Lang (Dresden Titans), Nicolas Mylonas (DJK Nieder-Olm), Lukas Schnug (TV Memmingen), Paul Carl  (TV Lich), Ariel Hukporti (USC Freiburg), Dennis Lang (DJK Bamberg), Janek Schallert (TSG Maxdorf), Timo Fischer    (SV 03 Tübingen), Paul Guck (TTL Bamberg), Jan-Lennert Bee (Eintracht Frankfurt)

Team Ulm 2:

Julius Böhmer (SC Heuchelhof), Leo Erb (SSC Karlsruhe), Mathias Groh (1. FC Kaiserslautern), Leonardo da Silva (FC Bayern München), Konrad Stark (SSC Karlsruhe), Mohamed Barako (FC Bayern München), Julian Surblys (USC Heidelberg), Sebastian Brach (MTV Gießen), Ben Karbe (ASC Theresianum Mainz), Ralph Hounnou (Mitteldeutscher BC), Calvin Schaum (TG Hanau), Noah Jallow (FC Bayern München)

 

Bildergalerie

Ergebnisse

Team Ulm 1

Team Ulm 2