Bundestrainer Dirk Bauermann sichtete 96 Jungen aus acht Bundesländern in Hamburg

Unter den Augen der Bundestrainer Dirk Bauermann (Herren), Kay Blümel (U18) und Harald Stein (U16) fand am vergangenen Wochenende eines von vier Vorauswahlturnieren im Landesleistungszentrum Alter Teichweg in Hamburg statt. Die ING-DiBa und der Deutsche Basketball Bund begrüßten rund hundert junge Basketballer aus acht verschiedenen Landesverbänden in Hamburg. Neben den Hanseaten nahmen auch Mannschaften aus Berlin, Brandenburg, Bremen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein teil. Die Begrüßung der Teilnehmer übernahm Dirk Bauermann; nach wenigen Sekunden hatte der Herren-Bundestrainer die jungen Talente in seinen Bann gezogen. Bauermann motivierte die Teilnehmer, ihr Bestes zu geben und verwies zudem auf die Wichtigkeit einer frühzeitigen Sichtung und Förderung von Talenten und dankte daher der ING-DiBa für ihr großes Engagement im Bereich der Jugendförderung. „Olympia 2020“ heißt das über dem Projekt stehende Schlagwort, das den jungen Talenten die langfristige Perspektive der jetzigen Förderung aufzeigen soll. Und die Hoffnungen in das ehrgeizige Projekt sind durchaus berechtigt: Zahlreiche ehemalige Talente stehen heute in den verschiedenen Jugend-Nationalkadern und haben Deutschland bereits bei Europa- und Weltmeisterschaften vertreten.

Im vierten Jahr des Projekts sichteten die Bundestrainer eine noch jüngere Jahrgangsstufe und nahmen die 13-Jährigen Talente genau unter die Lupe. Durch die frühere Förderung werden die Talente noch effizienter an die Herausforderungen auf dem internationalen Parkett herangeführt.

Auch in diesem Jahr zeigte sich, dass das ING-DiBa Turnier in Hamburg einen wichtigen Schritt zur konsequenten Förderung des Nachwuchses darstellt. Bauermann wies auf die Bedeutung dieser Maßnahme in Hinblick auf die damit verbundenen zukünftigen Erfolge der deutschen Nationalmannschaft hin. „Einige Jungen werden wir sicherlich in den Jugendnationalmannschaften wiedersehen“, sagte Bauermann.

Das große Ziel vor Augen dribbelten, passten und warfen sich die besten Spieler der Landesverbände in die Notizbücher der Bundestrainer. Bauermann zeigte sich begeistert vom hohen Spielniveau und lobte alle Talente für den gezeigten Einsatz: „Alle Spieler haben hervorragende Leistungen gezeigt und waren mit viel Engagement und Spaß bei der Sache.“ Das Turnier war auch aus der Sicht der Akteure ein großer Erfolg: „Es ist aufregend vor den Bundestrainern zu spielen. Man weiß ja nie genau ob das, was man gerade macht richtig ist. Die meisten
hier sind zwar schon größer und älter als ich, aber wenn ich wieder zu Hause bin werde ich noch mehr trainieren und besonders an meiner Defense arbeiten“, resümierte Yannick Hennelotter, vom Team aus Sachsen-Anhalt.

Am Ende eines ereignisreichen, aber auch anstrengenden Wochenendes, setzte sich die Mannschaft aus Berlin in einem spannenden Finalspiel gegen Nordrhein-Westfalen durch.

Turnierergebnis: 
   1. Berlin
   2. Nordrhein-Westfalen
   3. Niedersachsen
   4. Hamburg
   5. Brandenburg
   6. Sachsen-Anhalt
   7. Bremen
   8. Schleswig-Holstein

Aufregend wurde es für alle Beteiligten noch einmal nach dem letzten Spiel. Die Bundestrainer nominierten die Spieler, die sich einen der begehrten Plätze in einem der beiden Regionalteams erkämpft hatten. Gespannt warteten Spieler, Eltern und Landesverbandstrainer auf die Bekanntgabe. Am Ende wurden 24 Spieler ausgerufen und damit zum Finalturnier nach Wetzlar (6. bis 8. Mai 2011) eingeladen. Dort bekommen sie erneut die Gelegenheit, den Bundestrainern ihr Können zu beweisen.

Regionalkader

Folgende 24 Spieler wurden für das Finalturnier in Wetzlar nominiert:

Team Hamburg 1:
Bennet Hundt (TuS Lichterfelde), Lucas Marius Skibbe (VfB Hermsdorf), Isaiah Hartenstein (TSV Quakenbrück), Alexander Möller (Xanten Romans), Kostja Mushidi (ART Düsseldorf), Jeffrey Spengler (SC-Rist-Wedel), Alexander Helten (HSC 96 Halle), Lesar Sahin (Alba Berlin), Jan Philipp Mügge (BG 74 Göttingen), Jonas Pilling (SC-Rist-Wedel), Ioannis Stivachtis (NOMA Iserlohn), Piet Niehus (OTB Oldenburg)

Team Hamburg 2:
Levent Yer (Alba Berlin), Jacob Ritter (BC-Hamburg), Louis Olinde (BC-Hamburg), Luca Ozono (CVJM Hannover), Moritz Sanders (BG Dorsten), Christopher Meyer (BBC Rendsburg), Thorben Döding (SC Rasta Vechta / OTB Oldenburg), Alexander Klauck (SC-Rist-Wedel), Lars Lagerpusch (SG Braunschweig), Ferdinand Zylka (TuS Lichterfelde), Fritz Hemschemeier (Paderborn Baskets), Juro Masic (Alba Berlin)

Die beiden neu formierten Teams treten am 07./ 08. Mai 2011 in Wetzlar gegen die Regionalteams der anderen Vorauswahlturniere an. Bei diesem Finalturnier werden dann die besten 12 Spielerinnen in den ING-DiBa Perspektivkader berufen.

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